Sonntag, 7. Februar 2016

Genähtes: Fernwehkissen


Eins meiner Weihnachtsgeschenke bestand aus einem original neuseeländischem Stück Stoff (Pukekos! Aww!! *-*) Nun dient mir ein Teil davon als farbklecks und Kuschelfaktorpotenzierer auf dem Sofa. :)


An Kissenbezügen kann man sich schön austoben. Knopflöcher (oder Reißverschlüsse) üben, Patchwork ausprobieren, Zierstichübungsobjekt, das alles lässt sich relativ gefahrlos in Angriff nehmen. Man kann natürlich auch einfach faul sein, so wie ich. Und weil man keine unverschämten Mengen davon braucht, kann man auch bei dem teuren Stoff, um denn man schon so lange rumgeiert zugreifen und so sein Wohnzimmer aufhübschen.
 

Sonntag, 24. Januar 2016

Genähtes: Handwärmerhüllen...

...aus Stoffresten.

Wer sich wie ich in diesem Winter wartend an kalten zugigen Orten wie Bahnhöfen oder Bushaltestellen herumtreibt oder vielleicht auch aus ganz anderen Gründen zeitweise irgendwo herumstehen muss und friert, hat sich vielleicht auch ein paar Handwärmerkissen zugelegt. Bei meinen waren mir die mitgelieferten Hüllen erstens nicht hübsch genug und zweitens zu viel Wärme absorbiert. Tja, und weil ich drittens jede Menge Stoffreste besitze, die mich aus ihrer Kiste jedes Mal erwartungsvoll anschauen, wenn ich sie öffne kam es zu diesem Quick Diy...


Letztlich ist es nichts anderes als ein Kissen mit Hotelverschluss im Miniformat für das ich einen Rest Jersey verwendet habe.

Samstag, 26. Dezember 2015

Genähtes: Eine Messenger für mich

...warum hat man eigentlich nie eine Tasche in der richtigen Größe, mit dem richtigen Verschluss und ausreichend Unterteilungen?!



Aus einem Wollstoffschnäppchen, der schon eine Weile sein Dasein in meiner Schublade fristet, ist nun eine Schultertasche geworden:


Eine mittelgroße Umhängetasche mit Reißverschluss und Klappe, mit Steckfächern innen, vorne und hinten. Schlaufen zu anklippen von Schlüsselband, etc. sind auch vorhanden. Die Steckfächer auf der Vor und Rückseite können per Druckknopf verschlossen werden. Ich habe das Modell von Nähen und Schneidern als Grundriss genommen, den Schnitt aber etwas vergrößert. Für eine Freundin habe ich vor einiger Zeit die Tasche noch eine Nummer Größer genäht.


Sie begleitet mich seither fast jeden Tag, man bekommt einiges rein und die Tasche ist trotzdem noch handlich und schlank. Und der Stoff ist einfach so schön... flauschig. ;)


Die Größenanpassung (ich bin ja so ein Rechenkünstler) und Erstellung des Schnittmusters in Papierform, die Ausschnippelschlacht und das Nähen hat mich ein Wochenende gekostet, wobei das Nähen wirklich am schnellsten ging. (Ich hätte gerne einen Vorbereitungsgnom) Aber die ersten beiden Schritte entfallen ja in Zukunft, falls ich mal zum Wiederholungstäter werden sollte.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Gebastelt: Filzweihnachtskugeln

...o (-hne) Tannenbaum!


Wer nicht noch nicht genug von Weihnachtsbastelei hat, kann sich hier von einem platzsparenden, günstigen und resteverwertungsfreundlichen DIY inspieren lassen. Wer sich fragt, was er mit dem Paket Bastelfilz, was er vor Jahren mal gekauft hat, aber nur zwei Farben daraus gebraucht hat, noch so anfangen kann, ist hier richtig. ;)


Gebraucht habe ich:
*Bastelfilz, verschiedene Farben
*Schere und Stift zum übertragen
*Bastel- oder Stoffkleber
*Selbstgezeichnete Schablonen oder Vorlagen aus dem Internet
*Perlen (optional), Nadel und Faden zum annähen
*Lochzange oder Nietenzange für die Punkte (optional)


Ich habe mir zunächst (faul wie ich bin) ein paar Vorlagen aus dem Internet (z.B. hier von Mollie Makes) ausgedruckt und ausgeschnitten, danach auf den Filz übertragen und ebenfalls ausgeschnitten. Dann mit so wenig wie möglich Bastelkleber (damit sich der Kleber nicht auf der Vorderseite durchdrückt) die einzelnen Teile aufgeklebt und zum Schluss mit den Perlen bestickt.


Wer mag, kann die fertigen Kugeln einfach an der Wand mit ein paar Stecknadeln verteilen oder an Paketschnur "auffädeln" und als Girlande verwenden.