Posts mit dem Label DIY werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label DIY werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 11. Februar 2019

Ein Aufbewahrungs- und Transportsack für Larpwaffen


Beim Stöbern beim örtlichen Renovierungsdiscounter, habe ich vor einiger Zeit ein schwarzes geprägtes Kunstleder mit Filzbeschichtung auf der Innenseite entdeckt.


Da meine Larpwaffen bei Nichtgebrauch ihr Dasein in einer Zimmerecke fristen und Staub ansetzen, haben sie nun einen Schutz- und Transportbeutel bekommen. Die Waffen sind nun durch das feste Material (wasserabweisend, abwischbar, mit larpwaffenfreundlicher Filzinnenseite) auch beim Transport gut geschützt und zu Hause alle an einem Ort untergebracht.

Die Größe richtet sich natürlich nach der Menge (und Länge) der Larpwaffen. Meinen habe ich so dimensioniert, dass noch gut Zuwachs möglich ist. Zusätzlich habe ich eine Tasche aus einem Reststoff für kleine Dolche, etc. eingenäht, damit man nicht auf der Suche danach ganz im Sack verschwinden muss. Nur bei Zweihändern und Stangenwaffen gerät der Sack an seine dimensionalen Grenzen.

Außer dem Kunstleder, habe ich einen Baumwollstoff aus meiner Restekiste als Innentasche für Kleinkramwaffen, sowie ein paar Ringnieten und einen einsamen Schnürsenkel als Zugband verwendet.


Das fertige Ergebnis ist meiner Meinung nach nicht superschön, aber äußerst zweckdienlich. Da ich den Sack ausschließlich als Aufbewahrungsbeutel und nicht als Intimegegenstand nutzen möchte, geht das also in für mich in Ordnung und er sticht zudem auf einem Spiel nicht sofort negativ als Outtimegegenstand ins Auge.

Sonntag, 11. März 2018

Gehäkeltes: Eine Wollmütze

...in perfektem Grün.


 

Der Schlussverkauf von Karstadt vermochte mir zu zwei Knäueln schönster waldgrüner Wolle zu verhelfen, dich in allergrößter Friemelei die Mütze ergaben, die ich im Sinn hatte. Nicht mal zehn Zentimeter Faden blieben übrig. Auch diese Mütze ist gehäkelt. Ich habe ein Rippenmuster improvisiert, das sich vorne und hinten etwas verjüngt, damit sie schön am Kopf sitzt und nicht rutscht. Hinten ist sie mit einem Faden zusammengezogen.

Samstag, 24. Februar 2018

Larpausstattung: Eine Larp-Truhe gestalten

Die Verpflegung ansehnlich unterzubringen war diesmal mein vorrangiges Ziel.



Was habe ich gebraucht?
- Eine 08/15 Holztruhe mit Deckel
- Wachslasur, farbig
- Metallbeschläge
  z.B. Ziernägel, Metallecken, Schließe, Knauf
- Ein Lederriemen (alter Gürtel oder Sattelriemen)
- evt. eine helfende Hand

Werkzeug
- Pinsel für die Lasur
- Maßband
- Akkuschrauber
- Dremel
- Hammer
- Lochzange
- Feile
- Sekundenkleber
- < 5mm Schrauben/ Nägel

Zunächst habe ich an zwei Tagen die Truhe mit der Wachslasur gestrichen (für Schutz und Schönheit). Die Oberfläche kann man danach mit feinstem Schleifpapier nochmal polieren, diesen Schritt habe ich mir hier allerdings gespart, da mir das Ergebnis gut genug erschien.



Danach gehts ans Fertiggestalten der Kiste. Ich habe die Schaniere gegen stabilere getauscht, Metallecken angebracht und Ziernägel eingeschlagen. Als Verschluss dient ein Lederriemen, der mit einem Riegel in Position gehalten wird. Die Aussparung für den Riegel (bzw. die Falle) habe ich mit der Lochzang in das Leder gestanzt, mit einer kleinen Feile in Form gefeilt und die Kanten geglättet.
Den Riegel und den Lederriemen kann man nun mit (Zier-)Nägeln an der Truhe befestigen. Ich musste die Nägel teilweise mit Sekundenkleber preparieren, damit sie halten. Je nach Stärke und Art des Holzes kann das aber variieren. Schrauben wären hier definitiv von Vorteil gewesen. Den Riegel habe ich schlussendlich noch mit ein paar Zierbeschlägen verschönert und vorne einen Knauf angebracht (dessen Schraube auch zu lang war und mit dem Dremel gekürzt werden musste).

Zum Schluss hat meine helfende Hand die zu langen Nagelenden mit dem Dremel abgeschliffen.

Das wärs! (Erstmal) natürlich kann man das Innenleben oder auch die Innenseite des Deckels noch beliebig aufmotzen, mit Fächern, Schlaufen, Haken. Das hängt natürlich auch vom gewünschten Einsatzzweck ab.

Alles in allem gar nicht schwierig und an insgesamt drei Nachmittagen war die Kiste fertig.

Freitag, 1. Juli 2016

Genähtes: Ein Rundbeutel...

...mit Ethnomuster.



Das Ethnomuster wird ja mittlerweile schon länger durch den Fleischwolf gedreht. Und trotzdem haftet ihm immer noch hartnäckig die Idee von Ungebundenheit, Individualität, Hippietum und Unterwegssein an. Erdverbundenheit und Spiritualität, zwei gegensätzliche Eigenschaften, die sich dazu noch in etwas so oberflächlichen, wie einem Modestil wiederfinden.


Der Stoffcoupon mit Ethnomuster, den ich an einem Stand erblickt hatte, war Projekt No 1 auf meiner Abarbeitungsliste. Einfache Formen. Überschaubares Zeitinvestment und Taschen..., naja ihr wisst schon.


Die Größe hat sich bei mir nach der vorhandenen Stoffmenge gerichtet, wobei ich den Coupon einmal längs halbiert habe, sodass ich theoretisch noch einen zweiten Beutel daraus nähen könnte. Als schwarzen Kontraststoff habe ich schwarzen Leinenstoff vom Möbelschweden benutzt, da ich davon noch eine Menge vorrätig habe. Falls man dafür aber extra auf die Jagt geht, würde ich ein festeren und stabileren Stoff wählen. Ich habe alle Leinenteile des Außenbeutels einmal mit etwas festerer Vlieseline verstärkt. Das Futter ist unverstärkt verarbeitet.


Schnittteile: 
Leinenstoff
- Boden 2x (1mal verstärkt)
- Oberer Rand 2x mal verstärkt
- Unterer Rand 2x (1mal verstärkt)
- Innenbeutel
- Innentasche
- Trageriemen
Ethnostoff
- Mittelteil 1x
Zubehör
- Ringnieten
- Karabiner
- Kordel
- Verstelldings


Sonntag, 12. Juni 2016

Larpausstattung: Ein kleiner Beutelbaukasten


- Der Beutel -

Für wen/welchen Charakter ist er bestimmt und wofür will ich ihn benutzen? 

Es ist manchmal schwer zu entscheiden, welches Material, welche Größe, Form und welchen Verschluss ein Beutel haben soll, damit er praxistauglich ist und man ihn gerne benutzt. Was muss reinpassen? Ist der Inhalt zerbrechlich (Trankfläschchen, Schreibfedern, Tintenfläschchen, Siegelwachs, Kreide) und muss daher geschützt werden? Darf er geknautscht und geknickt werden (Papier, Dokumente, Ritualbedarf)? Wie schnell muss ich im Zweifelsfall an den Inhalt? Wie gut muss der Beutel verschlossen werden können (so das keine Kleinteile verloren gehen)?

Ich will eine(n)...

- Flachbeutel mit
* ohne Alles
* Abnähern
* Zieharmonikaboden
* Fächern
* Klappe
- Kreisbeutel
- Beutel mit Rundboden
- Geldkatze

...ich will ihn...

- einfarbig
- mehrfarbig (z.B. Mi-Parti oder aus Flicken)
- ungefüttert
- gefüttert

...verschließbar durch...

- Zugband durch
* Tunnelzug
* Ösen
- Stoffschieber
- Holzperlen
- Lasche
- Knopf

...befestigt mit...

- Schlaufen
* angeknotet
* angenäht
* angenietet
* lose

...verziert mit...

- ohne alles
- Zierstich (Nähmaschine)
- Stickerei (Hand)
- Borte
- Perlen
- Troddeln
- Lochmuster
- Wappen
- Initialen
- Farbe
- Stempel

 Zugbänder und sonstiges Verschlusswerk

- Lederschnur oder dessen Imitat
- Kordel
- geknüpftes Band (na, wer kann noch Freundschaftsbänder?)
- selbstgenähtes Band
- Zierband / Borte
- Schnürsenkel (ja nu...)
- Paketschnur
- Bast
- Knöpfe
- (Holz-)perlen als Stopper
- Strandgut (z.B. Steine mit Löchern, Muscheln mit ebensolchen, Treibholz als Knebelknöpfe verarbeitet)

Stoffwahl

- Riskiert einen Blick in eure Restekiste, auch in die eurer einschlägigen Stoffdealer
- Canvas und andere feste Stoffe mit "Stand" geben einen schönen Faltenwurf z.B. bei Rundbeuteln, müssen nicht zwangsläufig gefüttert werden und sind dazu strapazierfähig
- Leinen, Wolle, Baumwolle und Mischgewebe in Leinenbindung oder von grober Struktur,
- Bezugs-, Möbel- und Gardinenstoffe -> Hier lässt sich gerade in Bezug auf interessantere Stoffstukturen und Strapazierfähigkeit einiges entdecken
- Leder oder dessen Imitat
- auch gestrickte, gehäkelte und (zusätzlich) gefilzte Beutel können sehr passend wirken

Der Stoff sieht zu neu aus?

- Schmirgelpapier wirkt Wunder oder was sonst noch da ist, um dem schönen neuen Stoff zu Leibe zu rücken
- schwarzer Tee färbt antik
- für einen Feldscher ist braunrote Acrylfarbe eine gute Option das Outfit aufzupeppen
- auch Dreck in seiner reinsten Form soll Wunder wirken (z.B. das Gartenbeet oder Blumenerde)
- und schließlich mag auch der bedachtsame (!) Umgang mit dem Feuerzeug helfen

Man kann Beutel auch häkeln, stricken oder filzen. Was gibts noch für Möglickeiten, was könnte man noch hinzufügen?

Montag, 16. Mai 2016

Stoffmarktbesuch Mai 2016...

...und Projektplanung.

 

Der letzte Stoffmarkt ist jetzt zwei Wochen her und ich habe den an diesem Tag ausgegebenen Betrag erfolgreich verdrängt (naja, jedenfalls so sehr, dass ich nun darüber schreiben kann). Obwohl mein Einkauf eine komplett andere Tendenz genommen hat als geplant (ich wollte eigentlich ein paar Webstoffe für ein Sommerkleid, eine Tunika, einen Rock und ein oder zwei Stoffhosen), habe ich dennoch für das meiste schon einen Plan im Kopf.


Das Angebot an Jersey war gefühlt noch nie so riesig, das der Webstoffe dagegen deutlich geschrumpft (oder ich war einfach blind). Und ich bin mal wieder total fasziniert wie viele unterschiedliche Designs und Qualitäten es abseits meiner persönlichen Jagtgründe gibt (herausragend für mich der Stand mit einfach nur geilen Möbel- und Vorhangstoffen von barocken Ornamenten über warme Ethnomuster bis zu sommerlichleichten Dip Dye-Stoffen, leider nicht wirklich erschwinglich, schon gar nicht für einen Kauf ins Blaue (Zu Schade aber auch, dass ich nicht mit dem Ziel losgetigert bin, mein Sofa neu zu beziehen, meine Wohnung mit Bodensitzkissen auszustatten und alle Fenster mit neuen Vorhängen zu schmücken, ganz abgesehen davon, dass mein Geldbeutel lange Zeit nicht mehr mit mir geredet hätte).

Und ebenso faszinierend wie erschreckend, stelle ich jedes Mal aufs Neue fest, wie viele Menschen offenbar ebenfalls eine heimliche Affaire zu ihrer Nähmaschine unterhalten. Ein Wunder gar, dass die Modeindustrie noch nicht untergegangen ist.

Um auch noch bei den Kurzwaren zu stöbern fehlte mir am Ende die Kauflust sowie die Geduld mir einen Weg durch die Massen zu bahnen, obwohl hier die Auswahl in meiner Heimatstadt einigermaßen dürftig ist. Aber es war heiß (ja tatsächlich, durch die Sonne), viel zu voll und meine Tüte hin mir immer schwerer am Arm. (Ich habe die Menschen mit Rucksack an diesem Tag sehr beneidet, aber ich wollte doch eigentlich nur ein paar zarte Baumwollstoffe kaufen...)

Nun haben alle Stoffe schon ihre Runden in der Waschmaschine gedreht, sind getrocknet, nochmal vermessen und zusammengelegt und warten darauf verarbeitet zu werden. Dabei ist mir mittlerweile die Tendenz zu Prints mit Flugobjekten unterschiedlichster Art (äh, Schwalben, Schmetterlinge, noch mehr Vögel und Bienen, fast wären es auch noch Federn geworden) aufgefallen, zu denen ich gegriffen habe. Irgendwelche Rückschlüsse auf mein psychologisches Profil?

Nur einen einzigen Taschenstoff habe ich diesmal gekauft, der auch gleich als erstes verarbeitet werden soll. Der schwarzweiße Ethnoprint gefällt mir einfach gut und eine Rundbeuteltasche habe ich noch nicht genäht.


Der dunkelbunte Ethnoprint soll später zu einem knielangen Sommerrock werden. Der leichte rote Baumwollstoff, gibt mir als einziger Rätsel auf. Rock oder Tunika ist noch nicht entschieden. Der dunkelblaugetupfte Syntetikstoff wird zu einer Tunika verabeitet. Und mit den restlichen Jerseystoffen will ich meinen Bestand an T-Shirts (Kirschen, Bienen), Pullis (Schmetterlinge, der

Stoff ist auf der Rückseite angeraut) und Jacken (der Schwarzweiße Schwalbenstoff hat eine Plüschrückseite *-*) aufbessern. Aus dem Vogelprint soll ein Kleid werden.

Es macht Spaß, zu den vorhandenen Stoffen mal wieder die Schnittmuster- und Büchersammlung zu durchstöbern (und vor allem festzustellen, dass auch wirklich einiges passendes dabei ist) und sich Gedanken zu dem wohl besten Schnitt für den jeweiligen Stoff zu machen. Nun gehts darum, all die schönen Pläne auch in die Tat umzusetzen und am Ende was zu haben, mit dem man auch vor die Tür gehen kann.^^

Sonntag, 8. Mai 2016

Genähtes: eine Bügelverschlusstasche


Eine Tasche, für die sich nach und nach alles angesammelt hat. Futterstoff, Taschenbügel, Außenstoff, Textilkleber und Nahtband.


Den Schnitt habe ich, nachdem ich mir ein paat Anhaltspunkte bei Youtube geholt habe, freihand erstellt. Dafür habe ich diesmal ein Muster aus einem Stoffrest genäht, um sicherzugehen, dass die Form stimmt und die Tasche in den Bügel passt.


Den Außenstoff habe ich mit Bügel-Vlieseline und den Futterstoff mit Volumenvlies (bei mir mal wieder ein DM-Spültuch) verstärkt. Nach dem zusammennähen, wird dann die Tasche in den Bügel geklebt, wobei die Herausforderung darin besteht, sich nicht den Stoff mit dem Kleber einzusauen, der gerne wahnsinns Fäden zieht. Zuerst war ich skeptisch, ob das wirklich hält, aber nach dem Trocknen ist alles fest.


Handy und Portmonnaie passen rein, zusammen, mit ein bischen weibischen Kleinkram. Aber natürlich geht Schmuck oder anderer Kleinkram. ;)

Sonntag, 1. Mai 2016

Genähtes: Großraumtasche...

...ein Sonntagsfabrikat.


An einem zum verkriechen grauen Sonntagmorgen war es mal wieder so weit: Nach einer längeren Nähpause (naja, im Auge des Betrachters), erwachte ich voller Tatendrang. Die große Tasche, die mir schon länger fehlt, in die alles rein- und die überall zu passt und die Außentaschen für alles schnell Erreichbare haben sollte. Stoff, Futter, Form, alles schon parat in meinem Kopf. Also noch vor dem ersten Kaffee erstmal schnell die Stoffe in die Waschmaschine gestopft und dann rauf aufs Sofa, mit Kaffeetasse und Collegeblock bewaffnet an die Schnittzeichung gemacht. Von der Entstehung sind aufgrund meines Arbeitseifers diesmal keine Bilder entstanden.


Den Trageriemen habe ich dieses Mal mit Druckknöpfen befestigt, wobei ich überlege ihn doch noch festzunähen. Bis jetzt hälts aber. ;)



Das ich einen passenden Reißverschluss in meinem Vorrat gefunden habe, war echtes Glück. Ich habe die Tasche ohne Vlieseline genäht, weshalb sie sehr knautschig daherkommt, aber ich mag sie so. Wär aber fürs nächste Mal ne Maßnahme.


Ich habe es leider verpeilt, vom Innenleben Fotos zu schießen. Die Tasche hat einen schlichten roten Futterstoff, weil mein Wunschstoff nicht gereicht hat, zwei Steckfächer und eine Schlaufe zum was dran klipsen.


Die Außentasche auf der Vorderseite läuft V-förmig nach unten zu, die Außentasche auf der Rückseite ist ein Stück größer, hat grade Seiten und eine abgerundete Oberkante.

Freitag, 25. März 2016

Basteln: Nagellackexperimente

...oder was tun mit Zeug, was man nicht (ver-)braucht.



Nagellacke sammeln sich manchmal bei mir an, weil ich ein Mädchen bin und mich manche Farben einfach so anziehen, dass ich sie haben muss (wider besseren Wissens). Das ich das Zeug fast nie benutze, weil ich zu ungeduldig, uneitel, untalentiert bin und keinen Geschirrspüler besitze blende ich dann getrost mit weiblicher Ignoranz aus. Was man damit noch so anstellen kann, habe ich an einem Samstagmorgen einfach mal ausprobiert. Grundlage waren ein paar Haarklammern und Ohrstecker, an denen der Originallack schon teilweise abgeplatzt war.

Die Lacke ließen sich allesamt ziemlich gut auftragen, die Ohrstecker habe ich dafür einfach auf einen Eierkarton gesteckt.

Montag, 21. März 2016

Genähtes: Beanie

...eine Rose für mein Haupt.


Pling. Der Gedanke war da. Brauche eine Beanie. Schön weich, nicht zu warm, platzsparend wegsteckbar. Und da ist doch noch dieser Jerseystoff, den du mal auf dem Stoffmarkt erstanden hast. Und das Bequem-und-einfach-ausdrucken-Schnittmuster von Hamburger Liebe (danke!), dass du dir irgendwann mal abgespeichert hast...


Die Fertigstellung vom Ausdrucken bis zur letzen Naht war nach Anleitung eine echt schnelle Nummer. Am längsten hat das positionieren der Aufbügelrose gedauert.^^ Natürlich hat man hier jede Menge Spielraum für Variationen, wenn man nicht so eine langweilig schwarze Beanie wie ich nähen möchte. An meiner habe ich auf der einen Seite an der Kante auf Schläfenhöhe eine Rose aufgebügelt, die ich mal auf dem Stoffmarkt erstanden habe. Auf der anderen Seite habe ich hinten in der Mitte (wo die Nähte zusammenlaufen) einen Druckknopf befestigt, den ich nach Laune auch mal auswechseln kann.


Ich mag diese Kopfbedeckung, weil ich sie nicht nach selbstgenäht aussieht, trotzdem nicht 08/15 ist und ich sie einfach unglaublich viel trage.

Samstag, 12. März 2016

Genähtes: Häkelnadelaufbewahrung

...Ordnung ins Chaos.

 

Heute mal was aus der Kategorie hübsch bis praktisch. Da sich meine Häkelnadeln mittlerweile auf eine etwas übersichtliche Anzahl vermehrt haben, gibts jetzt alles hübsch verstaut an einem Ort und die Wollnadeln zum vernähen sind auch schon dabei.


Ein Stoffrest oder Fatquarter (ca 30 x70cm) reicht für diese Fächeraufbewahrung.
Ich habe gebraucht:
- Außen und Futterstoff
- Volumenvlies (oder ein Spül- oder Bodenwischtuch)
- Schrägband
- ausnahmsweise mal Farblich passendes Garn
- Druckknöpfe
- Ein Filzrest und eine Sicherheitsnadel für die Wollnadeln



Donnerstag, 10. März 2016

Genähtes: Neuer Mitbewohner - Plushie

...Spuk fürs Wohnzimmer.


Ich habe in letzer Zeit einfach zu viele Diy-Videos geguckt. Ihr könnt hier sehen was dabei rauskommt. Punkte, Schleife, Augen. Ja es hat ein Gesicht. Und ich habe immer noch so viel Füllwatte über, die viel zu viel Platz in meiner Nähecke verbraucht! Was lässt sich denn noch damit anfangen?! Und warum sind all die nützlichen Sachen immer/ meistens viel komplizierter/ zeitaufwändiger/ materialintensiver? x)
Hier kann man einfach seinem Bleistift freien Lauf lassen und Braucht lediglich einen schönen Stoffrest, Füllwatte (oder die Füllung von einem alten Kissen) und Sachen zum aufhübschen. Natürlich könnte man auch noch viel monströsere Sachen zaubern.


Dieses Geister-Plushie bewacht jetzt unser Sofa, wenn wir nicht da sind damit niemand anders sich darauf breit machen kann und greift auf Zuruf jeden an, der einem dem Platz auf dem Sofa streitig machen will. Also doch eine enorm praktische Sache.

Samstag, 5. März 2016

Gehäkeltes: Armstulpen fürs Larp



Angefasst und nicht mehr loslassen konnte ich die megakuschelige Wolle (Alpaka halt *-*), die glücklicherweise schon den Alles muss raus Rabatt bekommen hatte und wanderte somit auch in meinen Einkaufskorb beim letzten Stöbern in der Bastelecke.
Fertiggestellt sind nun ein paar Armstulpen, die einen nicht nur auf der Couch wärmen. Von beiden Enden überziehbar gibts einmal einen schlichten graden Abschluss mit Daumenloch und am anderen Ende eine doppelte Bogenkante, durch die man wahlweise auch die Finger durchstecken kann. Je nach Stimmung und Outfit kann man also mal die schlichte, mal die romantische Seite oben tragen.

Sonntag, 7. Februar 2016

Genähtes: Fernwehkissen


Eins meiner Weihnachtsgeschenke bestand aus einem original neuseeländischem Stück Stoff (Pukekos! Aww!! *-*) Nun dient mir ein Teil davon als farbklecks und Kuschelfaktorpotenzierer auf dem Sofa. :)


An Kissenbezügen kann man sich schön austoben. Knopflöcher (oder Reißverschlüsse) üben, Patchwork ausprobieren, Zierstichübungsobjekt, das alles lässt sich relativ gefahrlos in Angriff nehmen. Man kann natürlich auch einfach faul sein, so wie ich. Und weil man keine unverschämten Mengen davon braucht, kann man auch bei dem teuren Stoff, um denn man schon so lange rumgeiert zugreifen und so sein Wohnzimmer aufhübschen.
 

Sonntag, 24. Januar 2016

Genähtes: Handwärmerhüllen...

...aus Stoffresten.

Wer sich wie ich in diesem Winter wartend an kalten zugigen Orten wie Bahnhöfen oder Bushaltestellen herumtreibt oder vielleicht auch aus ganz anderen Gründen zeitweise irgendwo herumstehen muss und friert, hat sich vielleicht auch ein paar Handwärmerkissen zugelegt. Bei meinen waren mir die mitgelieferten Hüllen erstens nicht hübsch genug und zweitens zu viel Wärme absorbiert. Tja, und weil ich drittens jede Menge Stoffreste besitze, die mich aus ihrer Kiste jedes Mal erwartungsvoll anschauen, wenn ich sie öffne kam es zu diesem Quick Diy...


Letztlich ist es nichts anderes als ein Kissen mit Hotelverschluss im Miniformat für das ich einen Rest Jersey verwendet habe.

Samstag, 26. Dezember 2015

Genähtes: Eine Messenger für mich

...warum hat man eigentlich nie eine Tasche in der richtigen Größe, mit dem richtigen Verschluss und ausreichend Unterteilungen?!



Aus einem Wollstoffschnäppchen, der schon eine Weile sein Dasein in meiner Schublade fristet, ist nun eine Schultertasche geworden:


Eine mittelgroße Umhängetasche mit Reißverschluss und Klappe, mit Steckfächern innen, vorne und hinten. Schlaufen zu anklippen von Schlüsselband, etc. sind auch vorhanden. Die Steckfächer auf der Vor und Rückseite können per Druckknopf verschlossen werden. Ich habe das Modell von Nähen und Schneidern als Grundriss genommen, den Schnitt aber etwas vergrößert. Für eine Freundin habe ich vor einiger Zeit die Tasche noch eine Nummer Größer genäht.


Sie begleitet mich seither fast jeden Tag, man bekommt einiges rein und die Tasche ist trotzdem noch handlich und schlank. Und der Stoff ist einfach so schön... flauschig. ;)


Die Größenanpassung (ich bin ja so ein Rechenkünstler) und Erstellung des Schnittmusters in Papierform, die Ausschnippelschlacht und das Nähen hat mich ein Wochenende gekostet, wobei das Nähen wirklich am schnellsten ging. (Ich hätte gerne einen Vorbereitungsgnom) Aber die ersten beiden Schritte entfallen ja in Zukunft, falls ich mal zum Wiederholungstäter werden sollte.