Montag, 2. Februar 2015

Alpakahäkelloop

...sooo flauschig.

Als ich die Babyalpakawolle bei meinem örtlichen Wolldealer angetatscht habe, wars um mich geschehen... und dann auch noch das Flaschengrün... Danach ist mir beim Blick auf das Preisschild kurz schwindelig geworden. So ist nicht mehr als ein Loop drin gewesen, aber immerhin! :)

 
Der Loop ist ganz simpel gehäkelt. Eine Luftmaschenkette so lang, dass sie locker um den Hals passt (lieber etwas enger) und mit einer Kettmasche zum Ring schließen. Wer den doppelten Anschlag beherrscht kann auch den nehmen. Dann ab der vierten Masche von der Nadel aus gezählt mit Stäbchen weiterhäkeln solange der Vorrat reicht (ich hatte zwei Knäuel gekauft). Jede Runde mit einer Kettmasche in die oberste der drei Luftmaschen schließen und mit drei Luftmaschen als erstes Stäbchen beginnen. Die letzte Runde wird mit festen Maschen gehäkelt. Den Holzknopf hab ich aus meiner Knopfkiste und dient zur Deko und zum enger machen.

 

Freitag, 2. Januar 2015

Schukartonupcycling


...oder das zweite Leben eines Tapetenkalenders. 

 

Scheußlich oder schön, hab ich mich zunächst gefragt, als mir der Tapentenkalender für lau in die Hände fiel. Naja, mitnehmen und erstmal verstauen. Wegschmeißen kann man schließlich später immer noch, oder?! :) Ein Glück für den Kalender, habe ich beschlossen mein Sammelsurium an Schuhkartons, in denen ich Kram wie Kerzen, Stoffe, Weihnachtsdeko, etc. aufbewahre mit wenig Mitteln ein wenig aufzuwerten.

 

Das habe ich gebraucht:

- ein paar alte Schuhkartons (bekommt man auch gegen ein nettes Lächeln in den meisten Schuhgeschäften in die Hand gedrückt)
- festes Motivpapier oder Folie (in meinem Fall ein alter Kalender, aber es geht natürlich alles mögliche)
- Gewebeklebeband (Panzer-/Gaffa-/Ducktape), das gibts mittlerweile übrigens auch in bunt! :D
- Bleistift, Schere und Klebe(-stift) oder doppelseitiges Klebeband
- eventuell schmales Malerkrepp
- eventuell transparente Klebefolie


Unterteil:

Um den Kartons mehr Stabilität zu verleihen und sie einheitlich zu gestalten habe ich alle "Unterteile" zuerst mit Ducktape umwickelt (oben/unten/mitte). Wer mag kann auf der Innenseite die Ecken auch noch mit Ducktape verstärken. Die Kanten der Deckel habe ich mit mit schmalem Malerkrepp (passte von der Breite grade perfekt, aber es geht natürlich auch Ducktape)) stabilisiert.

Deckel:

Den Deckel auf das Papier legen (das Papier mit dem Motiv nach unten, hier ggf. auf die Ausrichtung des Motivs achten) und den Umriss nachzeichnen. Danach alle Seiten je nach Breite der Kanten verbreitern (in meinem Fall also an jeder Seite 4cm mehr), ausschneiden und an allen vier Ecken einschneiden.

Dann alles mit jeder Menge Kleber einstreichen und den Deckel mit dem Papier einschlagen. Kann man auch mit doppelseitigem Klebeband machen.

Wer nicht faul ist wie ich und zusätzlich Geld noch ein paar Euro investieren möchte, kann noch Transparentklebefolie darüber kleben (oder diese am besten vor dem Ausschneiden auf das Papier kleben, um sich Fummelei zu ersparen). So wird die Oberfläche schmutzunempfindlicher und man kann man die Kartons später auch feucht abwischen. Unter meinem Bett sammelt sich aber nur Staub und den bekomme ich auch so weggewischt...

Sonntag, 28. Dezember 2014

Maßgeschneidert - Alison Smith


Ausführlich und praxistauglich.


Ich habe schon länger Ausschau gehalten nach einem Grundlagenbuch, dass sowohl das Grundsätzliche How-To als auch einige Basisschnittmuster enthält, die sich auch immer wieder abwandeln lassen. 

Dieses lag nun unterm Weihnachtsbaum... ;)
...und hält auch was es verspricht.
 Da die Minuspunkte bis jetzt recht überschaubar sind, hier die kurze Zusammenfassung:
- Jersey findet bei Schnitten und Verarbeitung keine Berücksichtigung (also (T-)Shirt und Pulli Fehlanzeige)
- Schnittmuster bei den zwei Jacken zu ähnlich (kastenförmig)
- keine Schnittmuster in Originalgröße vorhanden

Grundlagen

+ Ausgiebige Informationen und Tipps zu Verarbeitung und Handhabung von diversen Stoffen, Kurzwaren, Nähzubehör, auch Overlock
+ Wie nehme ich richtig Maß
+ Wie passe ich Schnittmuster an meine eigene Figur / meinen Figurtyp an (Abnäher versetzten, Schnitte Verkürzen, Verlängern, Verbreitern, ...)
+ Wie schneide ich richtig zu (grade bei gemusterten Stoffen)
+ Welche Möglichkeiten habe ich Markierungen zu übertragen

Schnitte

Röcke: 3 Grundschnitte Ausgetellt / Schmal / Falten, insgesamt 6 Varianten
Kleider: 3 Grundschnitte Schmal / Glockig / Empirelinie, insgesamt 12 Varianten mit verschiedenen Ausschnittformen, Ärmellängen und Saumlängen
Hosen: 2 Grundschnitte Schmal (naja) / Marlene mit je einer kurzen Variante
Oberteile: Blusen in 2 Grundschnitten, insgesamt 5  Varianten
Jacken: 2 Grundschnitte, Kastenjacke und Jacke mit Schalkragen
Zu jedem Modell folgt eine Nähanleitung

Technik

Hier gibts das geballte Wissen
+ Welche Nähte (für was)
+ Ecken und Rundungen nähen
+ Versäubern
+ Wie nähe ich Abnäher
+ Wie verwende ich Einlage
+ Wie gehe ich mit Belegen um
+ Wie verwende ich Futter
+ usw.

Mir gefällt der Aufbau des Buches, die Beschreibungen beim ersten Durchblättern sind gut verständlich reich bebildert. Die Schnitte sind allesamt brauchbar, nur mit den Jacken weis ich nicht recht was anzufangen. Der Schwierigkeitsgrad variiert je nach Schnitt, zudem bauen die Schnitte im Schwierigkeitsgrad aufeinander auf, sodass es einem recht leicht gemacht wird, nach Fertigstellung eines Teils auch aufwendigere Projekte anzugehen. Die Schnittmuster kann man entweder vergrößern durch Abzeichnen, kopieren oder von der Verlagsseite in der gewünschten Größe (34 - 50!) herunterladen und ausdrucken.

Samstag, 6. Dezember 2014

Weihnachtliches Gewürzbrot



...wer braucht noch Stollen.


Zutaten:

- 250 g weiche Butter oder Margarine
- 250 g Zucker
- 3 Eier
- etwa 75 g ganze Haselnüsse (oder so viel wie man mag)
- eine Packung Orangeat
- 3 TL Spekulatiusgewürz oder 1 TL gemahlene Nelken, 1 TL Zimt, 1 TL gemahlener Kardamom
- 125 ml Sahne
- 350 g Mehl
- 1 TL Backpulver
ein Mixer hilft ;)

Die Butter mit dem Zucker und den Eiern etwa 2-3 Minuten rühren (oder so lange bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse schön cremig ist). Danach die Haselnüsse, das Orangeat, die Gewürze und die Sahne unterrühren. Zum Schluss das Mehl mit dem Backpuver unterrühren (Mehl und Backpulver nur möglichst kurz und auf niedriger Stufe unterrühren).

Dann den Teig in eine eingefettete Kastenform geben und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 75 min lang (Stäbchenprobe!) backen.